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Was ist zu tun, wenn meine Zähne bröckeln?

Cosa fare se ho i denti che si sgretolano? Cause, sintomi e rimedi

Unsere Zähne bestehen in ihrem koronalen Teil aus mineralisiertem Hartgewebe, d.h. im äußeren Teil aus Schmelz, der stärker mineralisiert und von weißer Farbe ist, und im inneren Teil aus Dentin, das weniger mineralisiert und von gelber Farbe ist.

Je mineralisierter das Zahngewebe ist, desto weißer erscheint es.

Die Phänomene der Demineralisierung (Verlust der Schmelzhärte) und derAbrasion (Abnutzung und Erosion der äußeren Schmelzschicht) führen nicht nur zu einer allgemeinen Schwächung des Zahnelements, sondern auch zu einerVeränderung der Zahnfarbe, die tendenziell gelblicher wird. Wenn der Zahn geschwächt ist, ist es wahrscheinlicher, dass er Karies bekommt und das äußerste Gewebe abbröckelt.

Aber was sind die Ursachen für die Schwächung der Zähne und was können wir tun, um sie zu verhindern?

Die Hauptursache ist der Kontakt der Zähne mit säurehaltigen Substanzen, die den kalzifizierten Zahnschmelz und das Dentingewebe demineralisieren können.

1) Karies ist die Hauptursache für Zahnschwäche und Karies, da die dafür verantwortlichen Bakterien aufgrund falscher Hygiene- und Ernährungsgewohnheiten in der bakteriellen Mundflora vorherrschen. Durch ihren Stoffwechsel produzieren sie Säuren, die in der Lage sind, das harte Zahnschmelz- und Dentingewebe (weiße Flecken) so weit zu demineralisieren, dass es zerstört wird und echte Karies entsteht.

  • Um die Entstehung von Karies zu vermeiden, ist es wichtig, schon im frühen Alter (ca. 18 Monate) zahnärztliche Untersuchungen durchführen zu lassen, um alle hygienischen und ernährungsphysiologischen Hinweise zur Kariesprävention zu erhalten, die auch auf die individuellen und familiären Merkmale einer größeren Anfälligkeit für diese Infektionskrankheit abgestimmt sind.

 

2) Saure Substanzen können jedoch auch über dieNahrung mit den Zähnen in Kontakt kommen, und zwar durch den hohen Konsum von Lebensmitteln und Getränken mit einem pH-Wert unter 5,5.

  • Minimieren Sie den Verzehr von Lebensmitteln, die oft auch sehr zuckerhaltig sind und den Kariesprozess fördern (Cola, Limonade usw.).
  • Denken Sie daran, dass bestimmte Pathologien wie Essstörungen wie Bulimie, gastroösophagealer Reflux, Xerostomie und bestimmte Syndrome ebenfalls den pH-Wert der Mundhöhle senken können, was zu dem Phänomen der Zahndemineralisierung führt.

Wenn der Zahn demineralisiert ist, reagiert er empfindlicher auf thermische Reize wie Hitze und Kälte, weil er durch die intakte Schmelzhülle weniger geschützt ist.

 

3) Die Zähne können bereits beim Durchbruch lokalisierte Bereiche der Hypomineralisierung aufweisen, die als kreideweiße oder gelbbraune Flecken erscheinen. In diesem Fall wurde der Prozess bereits während der Zahnbildung, also vor dem Durchbruch, aktiviert. Die Hauptursachen sind EH (Enamel Hypomineralisation) oder Traumata, die an Milchzähnen auftreten, wenn diese Flecken an bleibenden Zähnen erscheinen. Der häufigste Hypomineralisationsdefekt bei Kindern ist MIH (Molar Incisor Hypomineralisation), der die ersten bleibenden Molaren und oft auch die bleibenden Schneidezähne betrifft. Manchmal sind auch die zweiten Milchmolaren von MIH betroffen. In diesen Fällen ist es immer ratsam, sich einer zahnärztlichen Beratung zu unterziehen, um die Ursache des Problems zu ermitteln und eine Remineralisierung oder sogar eine restaurative Behandlung zu planen, wenn die betroffenen Bereiche aufgrund ihrer Schwäche einen strukturellen Gewebeabbau erfahren.

 

4) Denken Sie also daran, dass das Phänomendes Alterns auch die Zähne betrifft, die sich im Laufe der Zeit abnutzen und ausdünnen (mit Abrieb der äußeren Schmelzschicht), mehr Kerben und Rillen aufweisen und gelber erscheinen.

  • Um dem Phänomen der Zahnalterung sowie dem Prozess der Demineralisierung durch äußere Einflüsse entgegenzuwirken, ist es immer sinnvoll, regelmäßige, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Hygienesitzungen durchzuführen und sich richtig zu ernähren. Ihr Zahnarzt kann Ihnen dann einige remineralisierende Produkte empfehlen, oft auf Fluoridbasis, die die Zähne stärken und den Alterungsprozess verlangsamen.

 

5) Die Zähne bröckeln auch aufgrund mechanischer Ursachen, wie z.B. falsches Putzen, vielleicht mit einer Zahnbürste mit zu harten Borsten, was zur Bildung echter Rillen auf dem Zahn in Höhe des Zahnfleischsaums (dem so genannten Zahnkragen) mit freiliegendem Dentin führen kann. Diese Bereiche sind zerbrechlich und daher noch anfälliger für Abrieb und oft empfindlich.

  • Wenn Sie feststellen, dass Sie Stufen oder Rillen am äußeren Zahnfleischrand Ihrer Zähne haben, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen, denn es besteht die Möglichkeit, diese mit einfachen Füllungen zu rekonstruieren, die Integrität der Zähne wiederherzustellen und die Empfindlichkeit zu verringern.

 

6) Zähne können auch durch kleinere Traumata bröckeln, wenn unsere Zähne äußeren Kräften ausgesetzt sind. Oft sind die oberen zentralen Schneidezähne am stärksten betroffen. Die Schneidekanten können an den Ecken brechen und werden dadurch unregelmäßig, rau und vor allem brüchiger und anfälliger für weiteres Abbröckeln. Wenden Sie sich immer an Ihren Zahnarzt, um eine mögliche Rekonstruktion des verlorenen Gewebes zu planen, um die Funktion und Ästhetik der Zahnelemente zu verbessern.

 

7) Denken Sie schließlich daran, dass Bruxismus und Zähneknirschen auch Parafunktionen sind, die zu einer fortschreitenden Abnutzung der Zahnoberflächen führen, die sich in einer Ausdünnung, Vergilbung und Schwächung der Zähne äußert.

  • Wenn Sie unter einer dieser Parafunktionen leiden, wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt, um zu prüfen, ob es sinnvoll ist, eine Vorrichtung zum Schutz Ihrer Zähne (Biss) anzubringen, um sie vor der Erosion zu schützen, die das Knirschen unweigerlich verursacht.

 

Was auch immer die Ursache für Ihre bröckelnden Zähne ist, denken Sie daran, dass regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen und Hygienesitzungen mindestens zweimal im Jahr schwerwiegendere Probleme im Zusammenhang mit Erosion und Demineralisierung der Zähne wirksam verhindern können.

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