Behandlungen

Implantologie | Bozen

Die Implantologie ist eine zahnmedizinische Rehabilitationstechnik zur Wiederherstellung verloren gegangener Zahnelemente; verwendet das chirurgische Einsetzen spezieller Titanschrauben (ein hochgradig biokompatibles Material) in den Alveolarkammknochen, um Zahnwurzeln zu ersetzen.
Ein Überblick über die Implantologie

Hochwertige Materialien und Technologien

Das Zahnimplantat besteht aus einer Titanschraube oder -stange, die in den Unter- oder Oberkieferknochen eingesetzt wird. Der Vorteil dieses Materials ist, dass es hochgradig biokompatibel ist, so als ob der Körper es nicht als Fremdkörper, sondern als Teil von sich selbst anerkennt. Genau das ist der große Erfolg von Titan in der Implantattherapie: begrenzt das Risiko einer fehlgeschlagenen Osseointegration auf nahezu Null, so dass sich jeder dieser Behandlung unterziehen kann.

Lächeln ohne Altersgrenzen

Es gibt keine Altersgrenze für eine Implantat-Operation. Ein Patient kann sich jederzeit einer solchen Operation unterziehen, da die Heilungsmechanismen unabhängig vom Alter die gleichen sind.

Mögliche Kontraindikationen für das Einsetzen eines Implantats beziehen sich eher auf die Situation der Mundhöhle und den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Krankheiten wie Diabetes oder die Einnahme bestimmter Medikamente können in der Tat ein Grund für das Scheitern von Implantatverfahren sein.

Vorteile der implantologischen Behandlungen

Mit der Implantologie ist es möglich, einen oder mehrere verloren gegangene Zähne dauerhaft wiederherzustellen, mit dem großen Vorteil, dass das Zahngewebe der Nachbarzähne nicht geopfert werden muss, wie es bei einem Zahnersatz der Fall ist.
Ein Zahnimplantat hat im Allgemeinen eine ästhetische und funktionelle Leistung, die die Erwartungen übertrifft.

Die wichtigsten Etappen

Von großer Bedeutung in der Implantologie ist die diagnostische Phase, in der die Höhe des Knochenkamms, der das Implantat aufnimmt, beurteilt wird: Diese Höhe muss für die Länge der einzusetzenden Schraube ausreichend sein.

Zusätzlich zur klassischen Erstuntersuchung müssen geeignete Röntgenuntersuchungen durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob die Knochenhöhe ausreichend ist. Wenn dies nicht der Fall ist, besteht immer die Möglichkeit, regenerative Techniken für Knochen und Weichgewebe durchzuführen oder dünnere, aber ausreichend starke Implantate zu verwenden.

Nachdem das Implantat in den Knochen eingesetzt wurde, muss die Integration zwischen Schraube und Knochen abgewartet werden, bevor das Implantat mit einer Krone belastet werden kann. Die Zeit variiert zwischen Ober- und Unterkiefer von 2 bis 4 Monaten.
Mit den modernsten Techniken der Implantologie (computergesteuerte Implantologie) ist es auch möglich, Sofortbelastungsimplantate durchzuführen, bei denen eine prothetische Krone nach dem Einsetzen der Schraube angebracht wird. Um diese Technik durchführen zu können, ist eine Beurteilung des klinischen Zustands des Patienten und des Knochenkamms durch den Zahnarzt erforderlich, damit dieser bestimmte Anforderungen erfüllt.

In einigen Fällen ermöglicht die Implantologie das Einsetzen eines Implantats gleichzeitig mit der Extraktion eines Zahnelements (Postextraktionsimplantat).

Schließlich erlaubt uns die Implantologie auch, einen ganzen zahnlosen Bogen festsitzend zu rehabilitieren, indem wir 4 bis 6 Implantate einsetzen (All on 4 oder All on 6 Technik), auf denen prothetische Elemente befestigt werden, mit klaren Vorteilen für den Patienten im Vergleich zu traditionellen herausnehmbaren Totalprothesen.

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    FAQ

    Häufig gestellte Fragen: Implantologie

    Ist das Alter ein Problem für die Implantologie?

    Wichtiger als der Altersfaktor ist sicherlich der Gesundheitszustand des Patienten.
    Alle Patienten, die sich einer Zahnextraktion unterziehen können, sind auch für die Implantologie geeignet.

    Es ist immer wichtig, eine gründliche Anamnese zu machen, bevor man entscheidet, ob eine Implantologie in Frage kommt oder nicht.

    Besteht das Risiko einer Allergie oder Abstoßung?

    Das Titan, aus dem das Implantat hergestellt wird, ist ein hochgradig biokompatibles Material, so dass das Allergierisiko praktisch gleich Null ist.
    Das Risiko einer Abstoßung ist ebenfalls gering, obwohl es in seltenen Fällen zu einer mangelnden Osseointegration des Implantats aufgrund schlechter Mundhygiene und damit zu einer bakteriellen Infektion kommen kann.

    Regelmäßige Kontrolluntersuchungen (etwa alle 3 Monate) und eine gute Mundhygiene sind unerlässlich, um diese Art von Unannehmlichkeiten zu vermeiden.